Kasbachtalbahn: Strecke
Los geht es in Linz, der bunten Stadt am Rhein. Am Bahnhof der Deutschen Bahn auf
Gleis 3 trifft man sich zu jeder vollen Stunde (siehe Fahrplan)
zur Abfahrt der Kasbachtal Bahn.
Zunächst fährt der Schienenbus in nördlicher Richtung, um dann nach Osten die erste
Steigung an der Burg Ockenfels vorbei zu nehmen. Kurz danach ist auch schon die erste
Haltestelle erreicht: der alte Bahnhof in Kasbach (km 2,3).
Nach kurzem Aufenthalt
geht es weiter durch das Kasbachtal in Richtung Brauerei Steffens, die dort einen Haltepunkt eingerichtet hat (km
3,2).
Hier lädt eine Brauereischänke mit ihren 150 Sitzplätzen und einem Biergarten zu einem
Aufenthalt ein.
Der letzte Teil der Steilstrecke macht seinem Namen alle Ehre: Bis hinauf zur Endstation
in Kalenborn (km 8,9) braucht das Ferkeltaxi (wie der Schienenbus auch genannt wird) jede
der insgesamt 300 Pferdestärken, um den Anstieg zum Westerwald auf die Linzer Höhe zu schaffen;
immerhin rund 400 Höhenmeter sind insgesamt zu überwinden.
In Vettelschoß-Kalenborn
kann man sich den Ort mit dem in Deutschland einzigartigen Schmelzbasaltwerk ansehen, um dann
eine oder zwei Bahnen später wieder die Heimfahrt anzutreten, oder aber man wandert auf
Schusters Rappen durch den Wald zurück nach Linz (Wanderkarten sind im Zug erhältlich).
Schön illustriert ist die ganze Fahrtroute auf der ehemaligen Fahrkarte (111 KB).
Alles in allem eine kleine historische, technische und touristische Attraktion im
Siebengebirgsraum.
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